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Dipl.-Psych. Frank Nachtigall

Psychologischer Psychotherapeut

Praxis für Psychotherapie in Nippes - alle Kassen

Neusser Str. 182 - 50733 Köln

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Paartherapie und -beratung in der psychotherapeutischen Praxis:

Probleme in Beziehungen gibt es in jeder Partnerschaft, unabhängig von Dauer, Intensität oder sexueller Orientierung der Beziehung. Doch sie lassen sich lösen. Je eher Sie und Ihr Partner sich zu einer Beratung oder Therapie entschließen, umso besser lassen sich Erfolge erzielen bevor sich Probleme, Missverständnisse und Groll möglicherweise "eingefressen" und verfestigt haben. Es gibt gute Techniken und Ressourcen, die Sie aktivieren und erlernen können, um Ihre partnerschaftliche Zukunft zufriedener zu gestalten und eine hoffnungsvollere Perspektive zu etablieren.

Verbessern Sie Ihre Kommunikation: Ein häufiger Grund für Probleme in einer Beziehung sind z. B. zu wenig oder nicht zielführende, unzureichende und manchmal gar kontraproduktive Kommunikation der Partner untereinander. Auch Konfliktlösungen scheitern an diesem Punkt nicht selten: Ein Streit oder eine Differenz scheinen geklärt, gären und brodeln aber unter der Oberfläche weiter. So können Kommunikations- und Problemlösemuster entstehen, die nachfolgende Probleme teufelskreisartig intensivieren, erschweren und beeinflussen. Eine grundlegene Klärung und ein Ausräumen der Differenzen wird so immer schwieriger. Manche Partner gehen sich - bewusst oder unbewusst - immer mehr aus dem Weg, was die Distanzierung voneinander verstärkt, und neuerliche Probleme mit sich bringt.

Für viele Paare ist es schon hilfreich, in einem geschützten Rahmen ihre Gefühle, Empfindungen und Probleme offen auszusprechen, ohne diese diskutieren zu müssen. Es geht nicht um ein "wer hat Recht", sondern um ein besseres Einfühlen und ein tieferes Verständnis für das Gegenüber. Dieser Austausch geht im Alltag zu oft verloren, und aus dieser scheinbaren Sackgasse finden Paare dann oft nicht wieder alleine hinaus.

In der Therapie werden wir versuchen, gemeinsam die Ursachen der Probleme freizulegen und zu betrachten. Häufig haben Paare - wie alle Patienten - die Lösung schon in irgendeiner Ecke ihres Bewusstsein parat, gelangen aber ohne Hilfestellung nicht zur Realisierung. Die Fähigkeit, in Zukunft Differenzen gemeinsam lösen zu können, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

In der Paartherapie versuchen wir gemeinsam ein tieferes Verständnis für den Partner zu erarbeiten, indem wir die jeweilige Lebensgeschichte betrachten und damit das Verhalten besser verstehen lernen. Auch die Wünsche des anderen - ebenso wie die eigenen - besser zu kennen, erleichtert das Erfüllen von Ansprüchen und Erwartungen, die sonst u. U. unbefriedigt bleiben und Ärger produzieren können. Enttäuschungen und Ängste - aus der bestehenden aber vielleicht auch aus vorherigen Beziehungen "mitgebracht" - werden wir versuchen anzusprechen und zu lindern. Gefühle und Stimmungen bei sich selber und dem Partner schneller und leichter wahrzunehmen hilft dabei, Ärger oder Enttäuschungen besser auszudrücken und eine gemeinsame "Sprache" zu finden, die Missverständnisse weniger wahrscheinlich macht. Auch hohe oder unreallistische Ansprüche und Wünsche an den Partner sind ein häufiger Grund für Enttäuschungen und Missverständnisse.
 
Gewalt in der Beziehung: Läuft es in Beziehungen nicht gut, u. U. auch schon seit längerer Zeit nicht, dann ist Beziehungsgewalt ein häufiges - wenn auch stark tabuisiertes - Thema. Anfangs scheinbar banale verbale, psychische und/oder körperliche Respektlosigkeiten und Übergriffe können sich zu ernsthaften Gefahren entwickeln, wenn Gefühle von Ärger, Wut und Zorn auf den anderen sich unbearbeitet immer weiter entwickeln.
 
Auch die Paartherapie fußt auf der wissenschaftlich anerkannten Methode der Verhaltenstherapie. In gemeinsamen Sitzungen oder auch Einzelgesprächen werden wir versuchen neue Verhaltensmuster zu erlernen. Dazu gehören u. a. Übungen sich gegenseitig zu beobachten, dem Partner zuzuhören, Rückmeldungen oder auch Kritik angemessen zu formulieren oder konstruktive Vorschläge zu machen.
 
Voraussetzung der Paartherapie ist, dass beide Partner zur Veränderung motiviert sind. Meistens ist es zu Beginn so, dass ein Partner einen höheren Leidensdruck verspürt als der andere. Dieser sollte dem Partner gegenüber deutlich signalisieren, dass er eine Veränderung und Hilfestellung wünscht. Falls der Partner nicht zu einer Zusammenarbeit zu bewegen ist, sollten Sie sich in jedem Falle auch alleine therapeutische Hilfe suchen! Bleiben Sie nicht alleine! Holen Sie sich Hilfe!
 
Da die Paartherapie oder Paarberatung keine von den Krankenkassen anerkannte Leistung ist, erfolgt die Abrechnung immer privat.
Wenn Sie Kinder haben ist es in Einzelfällen möglich, daß das Jugendamt sich an den Kosten einer Therapie beteiligt.
Sprechen Sie mich bei Fragen gerne an.